Sonntag, 25. Juni 2017
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CO2-Inkubator 160

Anwendung

Der CO2 Inkubator 160 / 160K gewährleistet den "in Vitro" wachsenden Zell- und Gewebekulturen Umgebungsbedingungen, die den Physiologischen Werten des Organismus, aus dem die Kulturen entstammen, sehr nahe kommen. Störungen dieser Umgebungsbedingungen, z.B. durch Öffnen der Inkubatortür (CO2-Verlust, Feuchteverlust) zur Entnahme oder Kontrolle der Kulturen werden nach Schließen der Tür durch spezielle Regelvorgänge sofort wieder kompensiert. Die Ausführung der Innenraumheizung und des Befeuchtungssystems garantiert einen wirksamen Schutz der Kulturen vor Pilz- und Bakterienkontaminationen.

Merkmale

Der CO2 Inkubator 160 / 160K ist als Tischgerät mit Kastenprofilrahmen und Stahlblechverkleidung aufgebaut. Die Innenraumseiten bestehen aus nichtrostendem säurebeständigem Edelstahl. Glatte Oberflächen und ein herausnehmbares Haltegestell mit gelochten Edelstahleinlegeböden ermöglichen ein problemloses Reinigen des Innenbehälters.

Aufbau

Der dampfdicht geschweißte Innenraum befindet sich im unteren Teil des Gerätes. Ein eingebauter Ventilator sorgt in Verbindung mit einem Luftleitblech für eine gute Belüftung der Kulturen. Um Gasverlust beim Beobachten der Kulturen zu vermeiden, wird der Brutraum durch eine Glasgasblende verschlossen. Die Regeleinheit mit Temperatur-, Feuchte- und CO2-Regler, die Stromversorgung, der Netzschalter, der Wassereinfüllstutzen und der einstellbare Übertemperaturschutz befinden sich im oberen Teil des Gerätes. Der Kondenswasserablauf ist unter der Tür angeordnet.

Temperaturregelung

Die Temperatur wird durch einen Mikroprozessorregler mit angeschlossener Mantelheizung auf dem eingegebenen Sollwert gehalten. Die Anordnung des Messfühlers gewährleistet eine zeitlich und örtlich optimale Temperaturverteilung. Eine feste Thermosicherung und ein einstellbarer Übertemperaturschutz dienen zum Schutz der Kulturen. Auf Kundenwunsch kann eine Kühlmöglichkeit vorgesehen werden, die ein Betreiben des Gerätes unterhalb der Raumtemperatur ermöglicht.

Feuchteregelung

Die relative Feuchte wird wie die Temperatur durch einen Mikroprozessorregler auf dem eingestellten Sollwert gehalten. Ist ein Befeuchten der Brutraumluft erforderlich, erzeugt ein Verdampfer Sattdampf, der in den Brutraum geleitet wird und dort die relative Feuchte erhöht. Durch das Dampferzeugungsprinzip werden Kontaminationen der eingebrachten Kulturen sicher vermieden.

CO2-Regelung

Der CO2-Sollwert wird ebenfalls über einen Mikroprozessorregler konstant gehalten. Bei Unterschreitung des Sollwertes wird über ein Magnetventil CO2-Gas aus einer Gasflasche in den Innenraum geleitet. Als Messfühler kann auf Kundenwunsch ein Halbleiterwärmeleitfähigkeitssensor oder eine Infrarotmesszelle eingesetzt.