Sonntag, 17. Dezember 2017
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Klimaschränke der Baureihe KPK-U

Anwendung

Die Klimaprüfschränke der Baureihe KPK U werden für Untersuchungen unter konstanten klimatischen Bedingungen z.B. bei Forschungsaufgaben in Laboratorien, Gütekontrollen in Industriebetrieben oder für Materialtests eingesetzt. Die Prüfraumgrößen von 55 und 120 Litern ermöglichen bei verschiedensten Prüfgutmengen kostengünstiges Prüfen. Die Parameter Temperatur und relavitve Feuchte werden dabei nach den vorgegebenen Sollwerten geregelt.

Merkmale

Die Klimaprüfschränke der Baureihe KPK U sind als Standgeräte mit selbsttragender Stahlblechverkleidung, in der sich der thermisch isolierte Prüfraum und die Meß- und Regeleinrichtungen befinden, aufgebaut. Durch den Einsatz von Peltierelementen wird der Temperaturbereich von +10 °C bis 80 °C abgesichert. Das Zuschalten eines zusätzlichen Kühlaggregates ermöglicht einen erweiterten Temperaturbereich bis -19,9 °C.

Aufbau

Der Prüfraum befindet sich im rechten oberen Teil des Gerätes und ist als dampfdicht geschweißter Edelstahlbehälter ausgeführt. Das Prüfgut kann auf in der Höhe variablen Einlageböden gelagert werden, wobei im gesamten Prüfraum durch einen eingebauten Ventilator in Verbindung mit einem Luftleitblech für eine gleichmäßige Temperatur- und Feuchteverteilung gesorgt wird. Verschlossen wird der Prüfraum durch eine Thermoglastür, die die Wärmeisolierung nach außen gewährleistet und gleichzeitig eine Beobachtung des Prüfgutes erlaubt. Die Regeleinheit mit Temperatur- und Feuchteregler, die Stromversorgung, der Netzschalter, der Wasservorratsbehälter mit Füllstandskontrolle und der Kondenswasserablauf befinden sich im linken oberen Teil des Gerätes, das seitlich durch eine Klappe verschlossen ist.

Temperaturregelung

Die Temperatur wird durch einen Mikroprozessorregler mit angeschlossenem Peltierelement auf dem eingegebenen Sollwert gehalten, wobei das Peltierelement entsprechend dem eingestellten Sollwert entweder als Heizung oder als Kühlung geschaltet wird. Das Peltierelement wird rückseitig durch einen Ventilator belüftet, der beim Kühlen die Überschusswärme aus dem Gerät abführt. Als Messfühler wird ein Pt-100-Messwiderstand eingesetzt, der mit dem betaubaren Feuchtesensor eine konstruktive Einheit vildet. Zum Schutz vor Übertemperaturen ist eine interen Thermosicherung eingebaut, die bei Überschreiten von 80 °C die Heizung abschaltet.

Feuchteregelung

Die relative Feuchte wird wie die Temperatur durch einen Mikroprozessorregler auf dem eingestellten Sollwert gehalten. Dabei ist der im Feuchtediagramm gezeigte Bereich möglich. Ist ein Befeuchten der Prüfraumluft erforderlich, erzeugt ein Verdampfer Sattdampf, der in den Prüfraum geleitet wird und dort die relative Feuchte erhöht. Ist eine Trocknung im Prüfraum erforderlich, wird durch ein als "Trockner" arbeitendes Peltierelement die in der zirkulierenden Prüfraumluft enthaltene Feuchtigkeit kondensiert und über einen Kondenswasserablauf abgeleitet.