Sonntag, 25. Juni 2017
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Temperaturprüftruhe T400

Anwendung

Im gesamten Aufgabengebiet des technischen Laborbereichs ist die Temperaturprüftruhe T400 ein nützliches Hilfsmittel. So wird z.B. bei der Werkstoffprüfung die Temperaturprüftruhe T400 zur Probentemperierung genutzt. Weiterhin ist das schnelle Abkühlen von erhitzten Materialien und Baugruppen bei Temperaturtests möglich. Durch die konstruktive Ausführung als Truhe mit Deckel ist auch der Test von Druckbehältern, die von oben in die Truhe eingebracht werden können, möglich. Auch das Aufbewahren von Testmaterialien bei tiefen Temperaturen ist mit der Temperaturprüftruhe T400 möglich.

Aufbau und Wirkungsweise

Die Temperaturprüftruhe T400 besteht aus dem Prüfraum und der Regeleinheit. Der Prüfraum befindet sich im rechten Gehäuseteil und ist als Edelstahlbehälter ausgeführt. Ein Lüfter sorgt in Verbindung mit einem Luftleitblech für eine gleichmäßige Verteilung der über die Heizung eingebrachte Wärme, bzw. verteilt die durch die Kältemaschine erzeugte Kühlleistung. Durch die Kältemaschine wird bei Kühlbetrieb die Wärme aus dem Prüfraum nach hinten abgeführt. Deshalb ist an der Rückseite der Temperaturprüftruhe T400 für gute Belüftung zu sorgen. Verschlossen wird der Prüfraum durch einen zweifach abgedichteten Deckel, der die Wärmeisolierung nach außen gewährleistet. Bei geöffnetem Deckel sind Heizung, Kühlung und Lüftung abgeschaltet. Bei Prüfraumtemperaturen über 80 °C ist der Deckel elektromechanisch verriegelt und kann nicht geöffnet werden. Der Hauptschalter, die Signallampe für Störung Kühlung, der Über- und Untertemperaturschutz sowie die Temperaturregeleinrichtung befinden sich im linken Gehäuseteil. Über eine Tastatur ist der gewünschte Temperatursollwert am Temperaturregler einstellbar. Ein Mikroprozessor verarbeitet den Sollwert und steuert die Stellglieder Heizung und Kältemaschine an. Am Temperaturregler sind gleichzeitig der Soll- und Istwert ablesbar. Ist die Heizung eingeschaltet, leuchtet die Anzeige OP1, bei Kühlung OP2. Beim Kühlen auftretendes Kondenswasser kann über den Kondenswasserablauf an der Vorderseite, der durch Drehen geöffnet oder geschlossen werden kann, in einen Sammelbehälter abgeleitet werden. Als Meßfühler wird ein Pt-100 Meßwiderstand eingesetzt, der so eingebaut ist, daß eine räumliche und zeitliche Temperaturkonstanz gewährleistet wird