Sonntag, 25. Juni 2017
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Kristallzüchtungsschränke der Baureihe WBK

Anwendung

Kristallzüchtungsschränke der Baureihe WBK dienen zum Züchten von Proteinkristallen unter vibrationsarmen und isothermen Bedingungen. Alternativ ist auch die Nutzung als Brutschrank für Bakterien oder Hefen unter ebenfalls isothermen Bedingungen möglich. Die im Kristallzüchtungsschrank eingebauten Peltierelemente ermöglichen je nach Bedarf ein Heizen oder Kühlen im Zucht-/Brutraum des Gerätes.

Merkmale

Die Kristallzüchtungsschränke der Baureihe WBK sind entweder als Tischgerät oder als Standgerät mit einem Kastenprofilträgerrahmen, in dem die Gehäuseaußenteile eingepaßt sind, aufgebaut. Sämtliche äußeren Metallteile sind pulverbeschichtet. Der Zucht-/Brutraum mit sämtlichen Einbauten ist in Edelstahl ausgeführt.

Aufbau

Der Kristallzüchtungsschrank besteht aus dem Zucht-/Brutraum und der Regeleinheit. Der dampfdicht geschweißte Zucht-/Brutraum befindet sich im rechten Teil des Gerätes. Im Zucht-/Brutraum befindet sich ein Edelstahleinschubgestell, in dem sich auf Kork gelagerte polierte Steinplatten befinden. Auf den Steineinlageböden können unterschiedliche Mengen Dunkelkammerboxen gelagert werden. Die elektronische Regelung ist im linken Gehäuseteil angeordnet. Zwei drehzahlsteuerbare Lüfter sorgen in Verbindung mit einem Luftleitblech für eine gleichmäßige Verteilung der über die Leistungspeltierelemente eingebrachten Heiz- bzw. Kühlleistung. Eine hohe Lüfterdrehzahl gewährleistet optimalste Wärmeverteilung im Zucht-/Brutraum. Verschlossen wird der Zucht-/Brutraum durch eine geschlossene, abschließbare isolierte Tür, die mit Hilfe einer Dichtung die Wärmeisolierung nach außen gewährleistet. Der Netzschalter, der Temperaturregler, der einstellbare Übertemperaturschutz sowie die Stromversorgung befinden sich im linken Gehäuseteil, das durch eine Klappe verschlossen ist.

Temperaturregelung

Die Temperatur wird durch einen Mikroprozessorregler mit angeschlossener Heizung und Peltierelementen auf dem eingegebenen Sollwert gehalten. Je nach eingesetztem Regler sind auch Temperaturprofile über der Zeit möglich. Am Temperaturregler sind gleichzeitig Soll- und Istwert ablesbar. Als Meßfühler wird ein Pt-100-Meßwiderstand eingesetzt, der so im Umluftstrom angeordnet ist, daß ein zeitlich und örtlich optimales Regelverhalten gewährleistet wird. Der einstellbare Übertemperaturschutz bewahrt das Zuchtgut vor Zerstörungen.