| Anwendung |
Im
gesamten Aufgabengebiet des technischen Laborbereichs ist die
Temperaturprüftruhe T400 ein nützliches
Hilfsmittel. So wird z.B. bei der Werkstoffprüfung die
Temperaturprüftruhe T400 zur Probentemperierung
genutzt. Weiterhin ist das schnelle Abkühlen von erhitzten
Materialien und Baugruppen bei Temperaturtests möglich.
Durch die konstruktive Ausführung als Truhe mit Deckel
ist auch der Test von Druckbehältern, die von oben in die
Truhe eingebracht werden können, möglich. Auch das
Aufbewahren von Testmaterialien bei tiefen Temperaturen ist
mit der Temperaturprüftruhe T400 möglich.
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| Aufbau
und Wirkungsweise |
Die
Temperaturprüftruhe T400 besteht aus dem Prüfraum
und der Regeleinheit. Der Prüfraum befindet sich im rechten
Gehäuseteil und ist als Edelstahlbehälter ausgeführt.
Ein Lüfter sorgt in Verbindung mit einem Luftleitblech
für eine gleichmäßige Verteilung der über
die Heizung eingebrachte Wärme, bzw. verteilt die durch
die Kältemaschine erzeugte Kühlleistung. Durch die
Kältemaschine wird bei Kühlbetrieb die Wärme
aus dem Prüfraum nach hinten abgeführt. Deshalb ist
an der Rückseite der Temperaturprüftruhe T400 für
gute Belüftung zu sorgen.
Verschlossen wird der Prüfraum durch einen zweifach abgedichteten
Deckel, der die Wärmeisolierung nach außen gewährleistet.
Bei geöffnetem Deckel sind Heizung, Kühlung und Lüftung
abgeschaltet. Bei Prüfraumtemperaturen über 80 °C
ist der Deckel elektromechanisch verriegelt und kann nicht geöffnet
werden.
Der Hauptschalter, die Signallampe für Störung Kühlung,
der Über- und Untertemperaturschutz sowie die Temperaturregeleinrichtung
befinden sich im linken Gehäuseteil.
Über eine Tastatur ist der gewünschte Temperatursollwert
am Temperaturregler einstellbar. Ein Mikroprozessor verarbeitet
den Sollwert und steuert die Stellglieder Heizung und Kältemaschine
an. Am Temperaturregler sind gleichzeitig der Soll- und Istwert
ablesbar. Ist die Heizung eingeschaltet, leuchtet die Anzeige
OP1, bei Kühlung OP2.
Beim Kühlen auftretendes Kondenswasser kann über den
Kondenswasserablauf an der Vorderseite, der durch Drehen geöffnet
oder geschlossen werden kann, in einen Sammelbehälter abgeleitet
werden.
Als Meßfühler wird ein Pt-100 Meßwiderstand
eingesetzt, der so eingebaut ist, daß eine räumliche
und zeitliche Temperaturkonstanz gewährleistet wird.
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| Typenübersicht |
Äußere
Abmessungen
(B x H x T) mm: |
2380
x 1080 x 940 |
Innenraumabmessungen
(B x H x T) mm: |
1300
x 640 x 610 |
| Innenraumvolumen: |
ca.
400 l |
| Masse: |
ca.
400 kg |
| Einlegeböden: |
1
Grundboden |
| Durchführungsöffnung: |
2x
100mm rechts |
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| Temperaturbereich: |
-40
°C bis +180 °C |
räumliche
Temperatur konstanz: |
+/-
1,0 °K |
zeitliche
Temperaturkonstanz: |
+/-
0,2 K zeitlich |
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| Netzanschluß: |
400
V, 50 Hz |
| Leistungsaufnahme: |
ca.
4,5 kVA |
| Absicherung: |
3x
16,0 AT, 1x 6,0AT |
| Sicherheitseinrichtungen: |
Über-
und Untertemperaturschutz
Störungsmeldung für Kältemaschine
elektrische Deckelverriegelung bei
Temperatur über 80 °C |
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