| Anwendung |
|
Kristallzüchtungsschränke
der Baureihe WBK dienen zum Züchten von Proteinkristallen
unter vibrationsarmen und isothermen Bedingungen.
Alternativ ist auch die Nutzung als Brutschrank für Bakterien
oder Hefen unter ebenfalls isothermen Bedingungen möglich.
Die im Kristallzüchtungsschrank eingebauten Peltierelemente
ermöglichen je nach Bedarf ein Heizen oder Kühlen im Zucht-/Brutraum des Gerätes.
_
|
| Merkmale |
Die
Kristallzüchtungsschränke der Baureihe WBKsind
entweder als Tischgerät oder als Standgerät mit einem
Kastenprofilträgerrahmen, in dem die Gehäuseaußenteile
eingepaßt sind, aufgebaut.
Sämtliche äußeren Metallteile sind pulverbeschichtet.
Der Zucht-/Brutraum mit sämtlichen Einbauten ist in Edelstahl
ausgeführt.
_ |
| Aufbau |
Der
Kristallzüchtungsschrank besteht aus dem Zucht-/Brutraum
und der Regeleinheit.
Der dampfdicht geschweißte Zucht-/Brutraum befindet sich
im rechten Teil des Gerätes. Im Zucht-/Brutraum befindet
sich ein Edelstahleinschubgestell, in dem sich auf Kork gelagerte
polierte Steinplatten befinden. Auf den Steineinlageböden
können unterschiedliche Mengen Dunkelkammerboxen gelagert
werden.
Die elektronische Regelung ist im linken Gehäuseteil angeordnet.
Zwei drehzahlsteuerbare Lüfter sorgen in Verbindung mit
einem Luftleitblech für eine gleichmäßige Verteilung
der über die Leistungspeltierelemente eingebrachten Heiz-
bzw. Kühlleistung.
Eine hohe Lüfterdrehzahl gewährleistet optimalste
Wärmeverteilung im Zucht-/Brutraum.
Verschlossen wird der Zucht-/Brutraum durch eine geschlossene,
abschließbare isolierte Tür, die mit Hilfe einer
Dichtung die Wärmeisolierung nach außen gewährleistet.
Der Netzschalter, der Temperaturregler, der einstellbare Übertemperaturschutz
sowie die Stromversorgung befinden sich im linken Gehäuseteil,
das durch eine Klappe verschlossen ist.
_ |
| Temperaturregelung |
Die
Temperatur wird durch einen Mikroprozessorregler mit angeschlossener
Heizung und Peltierelementen auf dem eingegebenen Sollwert gehalten.
Je nach eingesetztem Regler sind auch Temperaturprofile über
der Zeit möglich. Am Temperaturregler sind gleichzeitig
Soll- und Istwert ablesbar. Als Meßfühler wird ein
Pt-100-Meßwiderstand eingesetzt, der so im Umluftstrom
angeordnet ist, daß ein zeitlich und örtlich optimales
Regelverhalten gewährleistet wird.
Der einstellbare Übertemperaturschutz bewahrt das Zuchtgut
vor Zerstörungen.
_ |
|
| Optionen |
|
Bei
Bedarf können die Kristallzüchtungsschränke
der Baureihe WBK auch mit einer Akkumulatornotstromversorgungseinrichtung
versehen werden.
_
|
| Typenübersicht |
|
Gerätetyp
|
Äußere
Abmessungen
(B x H x T) mm/Masse
in kg
|
Zuchtraumabmessungen
(B x H x T) mm/Volumen
in l
|
|
WBK
120
|
815
x 740 x 630
ca. 95
|
575
x 590 x 400
ca. 130
|
|
WBK
200
|
1000
x 1610 x 700
ca. 160
|
755
x 880 x 450
ca. 300
|
|
_
|
|
Abweichende
Baugrößen sind auf Anfrage als Alternativen
möglich!
|
|
| Temperaturanzeige: |
Soll-
und Istwertanzeige |
| Temperaturbereiche: |
+2
°C bis +45 °C (bei +23 °C RT)
+5 °C bis +45 °C (bei +23 °C RT)
+10 °C bis +45 °C (bei +23 °C RT)
|
räumliche
Temperaturkonstanz: |
+/-
0,5 K |
zeitliche
Temperaturkonstanz: |
+/-
0,1 K |
| |
|
| Kühlung: |
thermoelektrisch |
| Umluftzirkulation: |
durch
Ventilatoren |
| Einlegeböden: |
nach
Wunsch 2 bis 12 Platten |
| |
|
| Netzanschluß: |
230
V, 50 Hz, 2 x 6,3 oder 10 AT |
| Leistungsaufnahme: |
0,4
bis 1,2 kVA |
|
|